Ben

Begegnung auf der Fähre – dank eines Insiders wurde Finnland für uns sofort zugänglicher

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Jacqueline
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Auf der Fähre nach Brändö lernte Marcel Ben kennen. Er sprach ihn direkt in Schweizerdeutsch an – mit einem winzig kleinen Akzent, der charmant war –, weil ihm unser Schweizer Kennzeichen ins Auge gestochen war. Schnell stellte sich heraus, dass Ben als Profi-Handballer eine Saison in St. Gallen gespielt und in dieser kurzen Zeit perfektes Schweizerdeutsch gelernt hatte. Wir staunten nicht schlecht.

Das Gespräch war herzlich, aber leider kurz: Ben musste als einer der Ersten die Fähre verlassen. Wir fuhren weiter Richtung Brändö – und plötzlich stand Ben bei einer Schule am Strassenrand und winkte uns heran. Er lotste uns auf den Parkplatz und zeigte uns voller Stolz die Sporthalle auf dem Schulgelände. Die einzige Sporthalle auf den gesamten Åland-Inseln, wie er erklärte. Ein unerwarteter, wunderbarer Moment.

Kurz darauf musste Ben weiter, um seine nächste Fähre aufs finnische Festland zu erwischen. Wir tauschten noch schnell unsere Kontaktdaten aus – und kaum waren wir wieder unterwegs, trudelten bereits die ersten Empfehlungen von ihm ein. Orte, auf die wir niemals von selbst gestossen wären. Und es hörte nicht auf: Immer wieder kam ein Hinweis, ein Tipp, ein kleiner Insider-Ort, der unsere Reise bereicherte.

Ben, falls du das jemals liest: Vielen, vielen Dank für all deine Tipps und deine herzliche Art. Es war wirklich schön, dich kennengelernt zu haben.

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