Salzburg – Freiheit, Kultur und Wintersonne

Spontan nach Salzburg – Freiheit zwischen Barock, Wintersonne und Höhenwegen. Stadtführung, Dom, Mozart, Festung, Residenz und gemütliche Abende in Wiloo. Unser erster Besuch – und direkt verliebt.

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Marcel & Jacqueline
Über uns ...

Endlich waren wir wieder frei. Nach all den Terminen, Wegen und Verpflichtungen fühlte sich dieser Moment an wie ein tiefes Durchatmen. Und weil wir ohnehin schon nahe der österreichischen Grenze standen, fiel die Entscheidung fast von selbst: Salzburg. Unser erster Besuch – und was für einer. Die Stadt empfing uns mit einer Eleganz, die nicht protzt, sondern einlädt. Eine Perle, geschichtsträchtig und doch leichtfüssig.

Unser Stellplatz lag am Rand der Stadt, unscheinbar, aber perfekt für das, was wir brauchten. Einkaufsmöglichkeiten in Reichweite, Strom, Ruhe und ein unkomplizierter Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Natur bot die Umgebung zwar nicht im Überfluss, doch in dieser Jahreszeit war die Gemütlichkeit in Wiloo - unser Rückzugsort - wichtiger.

Unterwegs nach Salzburg
Unser Stellplatz

Mit einem 3-Tage-Pass in der Tasche – freie Fahrt mit dem ÖV, einige Gratiseintritte und viele Ermässigungen – tauchten wir ein in diese Stadt, die sich zwischen Bergen und Barock so selbstverständlich entfaltet.

Tag 1 – Sonne, Geschichte und ein Schnitzel, das den Namen verdient

Der erste Tag begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein, als hätte Salzburg beschlossen, uns einen besonders warmen Empfang zu bereiten. Wir schlossen uns einer Stadtführung an, liessen uns durch die Altstadt treiben, hörten Geschichten über Fürsterzbischöfe, Kaufleute und Mozart, der hier nicht nur geboren wurde, sondern bis heute in jeder Gasse zu spüren ist.

Wir besuchten den Dom, dessen Weite und Licht uns für einen Moment verstummen liessen, und natürlich das Mozart Geburtshaus, das trotz der vielen Besucher eine gewisse Intimität bewahrt. Zum Abschluss gönnten wir uns ein Wiener Schnitzel, das so gut war, dass wir überlegten, ob wir nicht auch noch Wien besuchen sollten.

Dom

Tag 2 – Höhenwege, Winterluft und ein Blick über die Stadt

Auch der zweite Tag zeigte sich sonnig – ein kleines Wunder in diesem doch meist trüben Winter. Wir entschieden uns für eine Höhenwanderung, die uns zur Richterhöhe führte. Der Weg war manchmal etwas vereist, die Luft frisch, und unter uns lag Salzburg wie ein kunstvoll arrangiertes Modell aus Türmen, Dächern und Flussbögen.

Von dort aus wanderten wir weiter in Richtung Festung Hohensalzburg, die über der Stadt thront wie ein stiller Wächter. Wir standen vor ihren Mauern, liessen den Blick schweifen und beschlossen, die Festung am nächsten Tag zu besuchen – zusammen mit der Residenz. Die Sonne war zu schön, um sich drinnen aufzuhalten.

Tag 3 – Kultur im Trockenen

Am dritten Tag zeigte sich das Wetter von seiner launischen Seite. Bewölkt, grau, unentschlossen. Perfekt für Museen. Wir machten uns auf den Weg zur Festung Hohensalzburg, tauchten ein in Jahrhunderte von Macht, Musik und Militärgeschichte, und liessen uns anschliessend durch die Prunkräume der Residenz treiben. Gold, Stuck, Fresken – ein Kontrastprogramm zum Wetter draussen, aber genau das Richtige für diesen Tag.

Salzburg gefiel uns so gut, dass wir beschlossen, die österreichische Städtereihe fortzusetzen: Graz und eventuell Wien.

Nach einem kurzen Abstecher an den Wörthersee stehen wir nun in Graz, warten auf schönes Wetter und freuen uns auf das, was kommt. Zum ersten Mal seit Langem ohne Ballast. Nur wir, Wiloo und die Strasse vor uns.

Dom
Herrliches Licht
In der Krypta

Sphaera - Kunstobjekt von Stephan Balkenhol
Petersfriedhof, wo auch die Schwester von Mozart begraben liegt
Katakomben
Wienerschnitzel, sehr lecker 🥰
Schloss Mirabell
Ungewohnt viel Sonne 😎- Sonnenbrille vergessen 🫣
Herrliche Aussicht auf Salzburg
Blick von der Richterhöhe auf Festung Hohensalzburg
Immer noch keine Sonnenbrille
Räumlichkeiten der Festung Hohensalzburg
Fürsterzbischöfliche Residenz

Fotogalerie